Second@s Plus in der Schweiz

Wenn 28% der Bevölkerung ohne Stimmrecht sind, schadet es der Demokratie! 

1.4 Millionen Menschen ohne Schweizer Pass leben zurzeit in der Schweiz. Die grosse Mehrheit besitzt eine Niederlassungsbewilligung, hat hier Wurzeln geschlagen, gedenkt hier zu leben. Es macht keinen Sinn, 28% der Bevölkerung dem demokratischen Prozess fernzuhalten. Das Stimm- und Wahlrecht für MigrantInnen ist längst überfällig, wir von den Second@s Plus setzen uns dafür ein. 

Über wie viele Generationen ist Mann/Frau noch Ausländer/in?

Die restriktive Einbürgerungspolitik der Schweiz verfälscht die Zahlen der Ausländerstatistik. Diese fiktiven Zahlen sind wiederum ein gefundenes Fressen für all jene, die Fremdenhass schüren. Eine liberale Einbürgerungspolitik nach dem Prinzip des Jus solis tut Not. 

Von der Defensive zur Offensive. Wir setzen uns für eine aktive Migrations- und Gleichstellungspolitik ein.

Machen wir uns keine Illusionen: Für die Anliegen der MigrantInnen wird es nie eine Hochkonjunktur geben. Es ist demnach sinnlos auf bessere Zeiten zu warten. Ständig nur auf die Hetze der Rechten reagieren, ist höchst kontraproduktiv. Jetzt müssen wir den Takt angeben, sich aktiv als MigrantIn für die Anliegen der MigrantInnen einsetzen. Dazu braucht es Vorstösse in den Räten und Diskussionen an der Basis. Kurzum es braucht den politischen Willen, auch in 'schlechten' Zeiten zu den MigrantInnen zu stehen, und das Bewusstsein, dass Migrationspolitik keine Randgruppenpolitik ist. Wir haben einen beträchtlichen Leistungsausweis. Was wäre die Schweiz ohne Migrantinnen und Migranten? Ohne ihr Wissen, ihre Kulturen, ihre Arbeit, ihre Steuern, ihre Zahlungen an die Sozialleistungen? 

Wir nehmen jetzt aktiv am politischen Geschehen der Schweiz teil!

Nur zu oft wird über unseren Köpfen hinweg und zumeist auf unsere Kosten politisiert. Dass auch MigrantInnen eine eigene Meinung haben, nicht nur was Migrationspolitik anbelangt, scheinen die wenigsten wahrhaben zu wollen. Das Bild der MigrantInnen in den Medien und in der Gesellschaft ist negativ geprägt. Die Ansätze der PolitikerInnen und der Institutionen sind dementsprechend defizit- und problemorientiert. Wir wollen unsere Meinungen frei äussern und stehen für ein neues Bild der Migration ein.


Second@s Plus in den Kantonen

 

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