

Von der Defensive zur Offensive.
Wir setzen uns für eine aktive Migrations- und Gleichstellungspolitik ein!
hier erfährst du mehr über Second@s Plus Schweiz...
02.01.2012
Second@s Plus Schweiz nimmt die Gerüchte über einen Gesinnungswandel in der Migrations- und Integratiospolitik der SP- Schweiz gelassen zur Kenntnis.
In verschiedenen Kampagnen haben Second@s Plus Schweiz und ihre 8 Kantonalen Sektionen die Sozialdemokratische Partei bisher als eine der verlässlichen und seriösen Partner in Bereich Migration- und Integration wahrgenommen. Einen Schwenker oder Paradigmenwechsel, wie ihn die Medien prophezeien, wird es nach Ansicht des Vorstandes von Second@s Plus Schweiz nicht geben, da dieser wohl auch von der Basis nicht mitgetragen würde.
Unabhängig von den Plänen und Taten anderer Akteure in der Ausländerpolitik wird sich Second@s Plus weiterhin für eine offene, faire und integrative Schweiz einsetzen, in welcher die Einwanderung weiterhin möglich ist und Migrantinnen und Migranten auch künftig unser Land bereichern werden.
25.10.2011
In den vergangen Wochen und Monaten hat Second@s Plus Schweiz einen intensiven Wahlkampf geführt und ist deshalb erfreut über das gute Abschneiden unserer Kandidatinnen und Kandidaten. Durch die Präsenz, welche sowohl die Dachorganisation und die Sektionen als auch die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten an den Tag gelegt haben, ist es gelungen Second@s Plus definitiv in der Schweizer Politlandschaft zu verankern und sogar über die Landesgrenzen aus bekannt zu machen. Es hat sich gezeigt, dass unsere Anliegen bei vielen Mitbürgerinnen und -bürgern auf offene Ohren stossen und diese auch bereit sind uns mit ihrer Stimme zu unterstützen. Und das obwohl die Medien vor allem auf eine negative Berichterstattung von Second@s Plus fokussiert waren.
Der Wahlkampf wurde mit dem Slogan «...und wer hat Sie gebaut? Die Ausländer!» eingeläutet und hat mit inhaltlichen Beiträgen verschiedene Faszetten der Politik aus der Perspektive von Secondas und Secondos aufgezeigt. Bern sollte künftig nicht immer nur über uns Migrantinnen und Migranten sprechen, sondern direkt mit uns. Auch wenn diese offiziellen Wahlbeiträge nur wenig zur Kenntnis genommen wurden, scheinen die Bemühungen von Second@s Plus, auch neben dem Wahlkampf Zeichen für eine konstruktive Integrationspolitik zu setzen, trotzdem langsam Früchte zu tragen. So wurde zum Beispiel die Preisverleihung für die Ausländerfreundliche Gemeinde von allen Beteiligten sehr gut aufgenommen und hat gezeigt, dass es eben doch noch eine offene und fortschrittliche Schweiz gibt.
Am besten abgeschnitten haben die Second@s Plus-KandidatInnen im Kanton Basel Stadt: Mustafa Atici und Sibel Arslan schafften Spitzenresultate auf den jeweiligen Listen der SP und der Grünen. Ebenfalls erwähnenswert ist das Glanzresultat von Lathan Suntharalingam in Luzern, welcher auf anhieb den zweiten Ersatzplatz auf der SP-Liste erreichen konnte. Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass die Beteiligung der Second@s Plus-KandidatInnen auf den Listen der bewährten Parteien sehr erfolgreich war. Auch wenn die seperaten Second@s Plus-Listen nicht mehr WählerInnen mitreissen zu vermochten als die etablierten Jungparteien, ist die erlangte Unterstützung dennoch sehr erfreulich!
Der Ausgang der nationalen Wahlen mag die Kräfte etwas verschoben haben, aber das wird den Ausländerfeindlichen Tonfall in der Schweizer Politik kaum verändern. Noch immer ist die Bevölkerung mit Migrationshintergrund im nationalen Parlament massiv untervertreten und noch immer ist die SVP die Stärkste Partei im Land, welche keine Anzeichen macht von ihrem monoprogrammistischen Kurs abweichen zu wollen. Schliesslich muss sich nun erst noch zeigen wie die "neugewählte Mitte" mit diesen Themen umzugehen vermag. Damit wird die Debatte um die "Einbürgerung auf Probe" zur Hauptprobe, welcher wir nach den letzten Positionierungen dieser Parteien leider mit einem gewissen Argwohn entgegen schauen müssen. Die Arbeit wird Second@s Plus Schweiz also auch in Zukunft nicht ausgehen!
24.09.2011
Second@s Plus Schweiz vergab am Freitag, dem 23. September den Titel der ausländer-freundlichsten Gemeinde der Schweiz 2011. Sie würdigen damit die Leistungen, die von den Gemeinden in den Bereichen Partizipation und Integration erbracht werden. Am meisten überzeugte den Verein die Gemeinde Wald AR, die den ersten Platz belegt. Den 2. Platz belegt die Stadt Zürich, gefolgt von Thun BE auf den 3. Platz. Doch auch die Gemeinde Gossau ZH überzeugte und schafft es auf den 4. Platz.
Bei Second@s Plus Schweiz wurden rund 50 Anmeldungen - sowohl von Privatpersonen, wie auch Gemeindebehörden - eingereicht. Der Verein prüfte sie anhand eines Kataloges welcher 10 Kriterien umfasste. Dabei überzeugte die Gemeinde Wald AR und erreichte mit 55 von 100 die höchste Punktzahl. Zürich landete mit 50 Punkten auf dem 2. Platz und Thun BE mit 30 Punkten auf dem 3. Platz. Bewertet wurden einerseits Leistungen im Bereich der Partizipation – beispielsweise, ob ein Stimm- und Wahlrecht an Ausländer/innen verliehen wird, oder ob eine Ausländer/innen-Vertretung im Gemeinderat besteht. Im Bereich der Bildung haben sich die Gemeinden auf unterschiedliche Weise ausgezeichnet; besonders positiv wertete die Jury ein Engagement in der Früh- und Grundschulförderung von Kindern mit Migrationshintergrund und auch der Elternarbeit. Wichtig war der Jury auch, wie es um die Willkommens-Kultur oder die Einbürgerungs-bedingungen in der Gemeinde steht. Wald AR zeichnet sich dadurch aus, dass sie die erste Deutschschweizer Gemeinde mit Ausländer/innen Stimm- und Wahlrecht auf kommunaler Ebene ist und sich in einer ländlichen Umgebung besonders offen für Migrantinnen und ihre Anliegen zeigt.
Ausserdem hat die Gemeinde eine Delegation von Ausländer/innen im Gemeinderat, die stimmberechtigt ist. Im Bereich der Integration sticht der Chor Wald heraus, der beispielsweise serbische Literatur vertont und last but not least hat Wald die Einbürgerungsverfahren sehr offen ausgestaltet. Die genauen Bewertungspunkte können in den folgenden Tabellen nachgeschlagen werden:
BEWERTUNGSTABELLE_AUSLFR_GEMEINDEN.PDF
FACTSHEET_AUSLFR_GEMEINDEN.PDF
Migrantinnen und Migranten leisten in vielen Berufen einen unverzichtbaren Beitrag – damit die Schweiz ist, was sie ist. Das verdient unseren Respekt! Wehren wir uns gemeinsam gegen fremdenfeindliche Hetzkampagnen.
19.09.2011
Verschiedene Medien haben in der Sonntagspresse vom 18. September 2011 und heute eine verzerrte Story in Zusammenhang mit Second@s Plus und der Schweizer Fahne in Umlauf gebracht. In Tat und Wahrheit geht diese Geschichte auf eine Äusserung zurück, die während der Pressekonferenz für die Nationalratskandidaturen vom 23. August 2011 gemacht wurde.
Die dort anwesenden Medien berichteten korrekt und aus erster Hand über eine Rede des Nationalratskandidaten Ivica Petrusic. Herr Petrusic (er ist übrigens selber Christ) hat geäussert, dass selbst Symbole dem Wandel der Zeit unterliegen. So hätte die Eidgenossenschaft schon mindestens drei verschiedene Nationalhymnen und während der Helvetik eine tricolore Fahne ohne religiöse Anspielungen gehabt. Er regte an, sich über unsere jetzigen Symbole Gedanken zu machen und uns zu fragen, ob sie noch zeitgemäss sind.
Aus dieser Äusserung wurde nun eine vermeintliche Forderung nach der Abschaffung der Schweizer Fahne durch Second@s Plus konstruiert. Dieser Vorwurf ist unsinnig und vor allem unwahr. Second@s Plus steht zur Schweizer Fahne und hat viele andere Anliegen, für die sie kämpft. Second@s Plus bedauert allfällige Kränkungen und Verletzungen, welche sich aus diesem Missverständnis ergeben haben und würde sich freuen, wenn ihre Hauptanliegen ebenso grosses mediales Interesse erhalten würden. Wie beispielsweise gerade die Preisverleihung der Ausländerfreundlichsten Gemeinde vom 23. September 2011 in der Reitschule in Bern.
MEDIENMITTEILUNG_SECOND@S_SCHWEIZER_FAHNE.PDF
Eine adäquate Berichterstattung findet man unter folgendem Link:
23-08-2011_TAGESSCHAU_SECOND@S_PK
Interview von Ivica Petrusic mit dem Tagi:
29-09-2011_TAGESANZEIGER_INTERVIEW_PETRUSIC
Diesen Monat ist es endlich soweit. Die Ausländerfreundlichste Gemeinde der Schweiz wird von Second@s Plus mit einem Preis geehrt. Die drei Finalistinnen werden zu Gast sein und sich gegen die anderen Gemeinden durchzusetzen versuchen. Der Abend ist eingebettet in ein Rahmenprogramm "lacht über den Ausländer" und wird mit einer Party "tanzt mit den AusländerInnen" weitergeführt. Insbesondere alle Second@s Plus-Mitglieder, aber auch alle anderen Intressierten sind herzlich eingeladen dem Anlass beizuwohnen!
Datum: 23. September 2011
Zeit: ab 18.30h
Ort: Restaurant Sous Le Pont, Reitschule Bern
Vorverkauf/Anmeldung via info[at]secondos-plus.ch
23.08.2011
Second@s Plus präsentieren genau zwei Monate vor den nationalen Wahlen ihre Kandidatinnen und Kandidaten für den Nationalrat und ihre Wahlkampfthemen. Es kandidieren eingebürgerte Politikerinnen und Politiker in den Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Bern, Luzern, Zug und Zürich mit eigenen Listen oder in aussichtsreichen Positionen auf anderen Parteilisten. Mit dem Slogan «...und wer hat Sie gebaut? Die Ausländer! Second@s in den Nationalrat!» kämpfen wir für eigenständige Vertreterinnen und Vertreter im Nationalrat.
Unsere Eltern und Grosseltern haben die heutige Schweiz geprägt: die Schweiz hat sie geholt und sie haben die Schweiz mitgebaut. Auch wir wollen die Entwicklung der Schweiz weiterhin prägen. Deshalb kandidieren in sechs Kantonen rund 30 Mitglieder von Second@s Plus auf verschiedenen Listen.
29.07.2011

Die Schweiz braucht eine Landeshymne, die sich an dem orientiert, was wir heute sind, mit einem prägnanten Text und Melodie, die wieder zum Allgemeingut unserer multiikulturellen Gesellschaft wird! Wir brauchen eine Hymne mit der sich möglichst viele in der Schweiz lebenden Menschen, mit oder ohne Schweizer Pass identifizieren können. Dies geht aber nur, wenn nicht viele aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder Religion ausgeschlossen werden. Ein gutes Miteinander, aller in der Schweiz lebenden Menschen, gelingt nur wenn sich alle auch mit dem „Heiligsten“ eines Landes identifizieren können.
Deshalb schenkt Ihnen Second@s Plus eine – nicht Neue – aber mit neuem Gefühl belebte Schweizerhymne. Wenn sie ebenfalls Vorschläge haben, wie unsere neue Hymne klingen könnte, dann schicken Sie sie uns unter info[at]secondos-plus.ch. Wir veröffentlichen alle Vorschläge die respektvoll mit der Thematik umgehen auf unserer Seite!
HIER DOWNLOADEN: SWISS_INTERNATIONAL_ANTHEM.MP3
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An der 4. Generalversammlung der Second@s Plus Schweiz wurde eine Teilrevision der Statuten vorgenommen und drei weitere Sektionen, nämlich Solothurn, Ostschweiz und Zug, im Dachverband aufgenommen. Des Weiteren wurde die Nationalratskampagne gestartet.
Rund 60 Mitglieder der Second@s Plus versammelten sich am Samstagnachmittag in St. Gallen zur ordentlichen Generalversammlung und revidierten in einem ersten Teil ihre Statuten.
Second@s Plus sind seit Jahren bereits in den Kantonen Aargau, Basel, Bern, Luzern und Zürich mit Sektionen vertreten. Die steigenden Mitgliederzahlen und kantonalen Sektionen erfordern klare Strukturen und Abläufe. Im Jahr 2010 waren dem Verein 100 neue Mitglieder beigetreten und in den letzten sechs Monaten sind drei neue Sektionen hinzugekommen – Solothurn, Ostschweiz und Zug. Ausserdem hatte der Verein, der sich für Anliegen, der zweiten und dritten Ausländer/innen-Generation einsetzt, wenig finanzielle Ressourcen. In der Vergangenheit hatte er keine Sektionsbeiträge erhalten. Die Mitglieder beschlossen dies zu ändern.
09.04.2011
Die Atom-SVP findet immer wieder dieselben Schuldigen, die Ausländer. Am Zürcher Wahlsonntag erwachte die SVP aus ihrer atomaren Schockstarre und klinkte sich in die Energiedebatte ein. Während gewisse Parteien sich in ihrem bisherigen Kurs bestätigt sehen und andere ihre Energiepolitik revidieren, versucht die SVP die Schuld an ihrer verfehlten Atompolitik den Ausländern in die Schuhe zu schieben.
Mit einem „Paukenschlag“ gelang es der SVP, nach sage und schreibe drei Wochen, heraus zu finden, dass weniger Menschen weniger Strom brauchen. Diese mathematische Höchstleistung verknüpft die Antiausländer Partei direkt wieder mit ihrem Lieblingsthema und brüskiert damit die hochqualifizierten Zuwanderer, die seit 2007 in unser Land eingereist sind. Ohne diese 340'000 Einwanderer könnte man laut SVP– das Atomkraftwert Mühleberg schliessen.
02.03.2011
Second@s Plus setzten sich für mehr Sicherheit und faire Einlassbedingungen in Bars und Clubs ein. Vor einem Jahr haben sie eine Homepage für die Betroffenen eingerichtet. Die Auswertung der eingereichten Meldungen haben Mitglieder von Second@s Plus bewogen in zwei Kantonen Vorstösse einzureichen. Diese wurden von den Regierungen entgegen genommen.
Mit der Homepage www.fair-clubing.ch haben die Second@s Plus den Betroffenen von rassistisch oder diskriminierend motivierten Einlassverweigerungen eine Stimme und die Möglichkeit gegeben, sich gegen Ungerechtigkeit zu wehren. Auch andere durchgeführte Umfragen und Medienberichte haben gezeigt, dass sich junge Erwachsene mit Migrationshintergrund, mehrheitlich Secondos, bei Nichteinlass in Ausgangslokalitäten subjektiv diskriminiert fühlen.
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Der Verein Second@s Plus Zürich hat am 4. August 2011 um 15h die kantonale Initiative „für mehr Demokratie“, welche das fakultative Stimm- und Wahlrecht für Ausländer/innen auf Gemeindeebene fordert, bei der Direktion der Justiz und des Inneren eingereicht. Der Staatskanzlei wurden 6990 Unterschriften übergeben. Second@s Plus freuen sich, dass die Zürcher Sektion damit nach BS, BE und LU als vierte Sektion eine Initiative zum Thema eingereicht hat.
Die Zürcher Volksinitiative fordert ein aktives und passives Stimm- und Wahlrecht für Bürger/innen, die mindestens 10 Jahre in der Schweiz und 3 Jahre in einer Gemeinde leben – auch ohne einen Schweizer Pass. Dafür soll die Kantonsverfassung mit einem neuen Artikel 22 erweitert werden, welcher den 171 Zürcher Gemeinden einzeln und fakultativ erlaubt, das aktive und passive Stimm- und Wahlrecht einzuführen. So kann jede Gemeinde frei darüber entscheiden, wer in ihren Gemeindeangelegenheiten mitbestimmen darf.


14.07.2011
Second@s Plus Bern fordert in einem offenen Brief den Berner Stadtpräsidenten auf, die Stadt Bern am Wettbewerb der "ausländerfreundlichsten Gemeinde" anzumelden. Diesen Wettbewerb hat Second@s Plus Schweiz anfangs Jahr ausgeschrieben, um als Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Migrantinnen und Migranten weltoffene und fortschrittliche Gemeinden mit einem Preis ausgezeichnen zu können. Es gibt gute Gründe, weshalb die Stadt Bern eine Favoritenrolle übernehmen könnte!
Ausländerinnen und Ausländer tragen einen wesentlichen Beitrag zum Wohlstand der Schweiz bei und der allergrösste Teil von ihnen ist noch nie negativ aufgefallen. Trotzdem wird ihre Anwesenheit immer mehr als störend empfunden. Dies verdanken wir Kräften in der Schweiz, die sich mehr um Machtpolitik als um das Wohlergehen der Bevölkerung kümmern – und dies auf dem Buckel von vielen hart arbeitenden Migrantinnen und Migranten. Second@s Plus Bern ist besorgt über diese Entwicklung.


08.04.2011
Die CVP plädiert mit ihrer Initiative für den Status Quo bei den Einbürgerungen im Kanton Aargau. Indem die CVP daran festhält, dass die Einbürgerungen auf Gemeindeebene ein politischer Entscheid bleiben, zementieren sie die vorhandene Willkür. Dafür braucht es keine Initiative.
Wenn schon eine Initiative, liebe CVP, dann bitte eine mit ein wenig Fleisch am Knochen und mit ein wenig Weitsicht und Mut. Die Second@s Plus begrüssen zwar die Idee der CVP, Einbürgerungsverfahren kantonal einheitlich zu regeln; dafür kann man aber auch mit guten Gewissen die angedachte Revision des Kantons‐ und Gemeindebürgerrecht unterstützen.
Was sich Secondas und Secondos in der Schweiz dagegen wünschen, ist ein Vorschlag der Mittepartei, der sicherstellt, dass die Einbürgerungen als Verwaltungsakt mit Anfechtungsmöglichkeit in den Gemeinden behandelt werden. Eine Einbürgerung darf sich eigentlich nicht von einem Baugesuch unterscheiden.

02.11.2010
Die Second@s Plus Sektion Solothurn wurde am 2. November 2010 im Anschluss an
ein Podiumsgespräch zur Ausschaffungsinitiative im Restaurant Gleis 13 gegründet.
Der erste öffentliche Auftritt wurde zum Anlass genommen, die Sektion offiziell zu
gründen. In den kommenden Wochen wird Second@s Plus Solothurn sich dafür einsetzen, die diskriminierende Ausschaffungsinitiative und den ebenfalls nicht akzeptablen Gegenvorschlag zu bekämpfen!
Längerfristig fordern Second@s Plus Solothurn mehr Mitspracherecht für Migrantinnen und Migranten in Politik und Wirtschaft, eine transparente und faire Einbürgerungspolitik ohne Willkür
und Chancengleichheit für alle Ausländer und Ausländerinnen in Schule und Beruf.
Medienmitteilung der Gründungsversammlung
Podiumsgespräch Ausschaffungsinitiative in Olten
21.10.2010
Second@s Plus Bern ist enttäuscht über den Ausgang der Abstimmung über die Initiative "zäme läbe, zäme schtimme". Das Stimmvolk des Kantons Bern will es den Gemeinden nicht erlauben selbst über die allfällige Einführung des Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer zu entscheiden. Dabei wäre man bei der Annahme der Initiative noch lange nicht ans Ziel gelangt, die Initiative verlangt überhaupt das mindeste was man in diese Richtung fordern kann.
Ein Lichtblick zumindest ist das Abstimmungsergebnis in der Stadt Bern. Wie so oft in der Vergangenheit, stimmten die Stadtbernerinnen und Stadtberner deutlich stärker links als der Rest des Kantons und der Schweiz. Die Initiative wurde hier mit 51% der Stimmen angenommen. Konkret heisst das: die Mehrheit der Berner Stimmbevölkerung möchte, dass die 21,7 Prozent Ausländerinnen und Ausländer in der Stadt Bern stärker in den demokratischen Prozess einbezogen werden. Gerade in Stadtquartieren, in denen die ausländische Wohnbevölkerung bis zu einem Drittel ausmacht, fehlen bei lokalen Vorlagen die Stimmen von vielen Direktbetroffenen. Da nun aber die rechtlichen Grundlagen fehlen, kann der Wille des Stadtberner Stimmvolks nicht umgesetzt werden.
Deshalb hat Second@s Plus Bern im Berner Stadtrat eine Interpellation dazu eingereicht:
Interpellation: “Zäme läbe – zäme schtimme“ in der Stadt Bern






18.06.2009
Heute wurde die kantonale Volksinitiative „mit(be)stimmen“ der Second@s Plus Luzern eingereicht. 5244 beglaubigte Unterschriften wurden den Kantonsbehörden übergeben. Die Initiative will es den Gemeinden erlauben, das kommunale Stimmrecht für niederlassungsberechtigte AusländerInnen einzuführen. Mit zugeklebten Mündern demonstrierten die InitiantInnen, dass auch in unserer ausgebauten Demokratie viele Menschen von jeglicher Mitsprache ausgeschlossen sind. Statt schweigen zu müssen, sollen diese künftig mitbestimmen dürfen.
Ein Fünftel aller EinwohnerInnen Luzerns sind von jeglicher Mitsprache ausgeschlossen. Viele von ihnen sind schon lange in der Schweiz und bestens integriert. Deshalb verlangt die Initiative, dass die Gemeinden niederlassungsberechtigten AusländerInnen das kommunale Stimmrecht gewähren können. Dies ist in der Kantonsverfassung bisher nicht vorgesehen und somit Verboten. Die Initiative fordert eine Abschaffung dieses Verbots und überlässt den Entscheid den Gemeinden. Viele Kantone (Neuenburg, Jura, Appenzell Ausserrhoden, Waadt, Freiburg, Graubünden) kennen bereits eine solche Regelung und haben durchwegs positive Erfahrungen mit dem Ausländerstimmrecht gemacht.
Für die Initiative wurden insgesamt über 6000 Unterschriften gesammelt. Gerade auch viele AusländerInnen wollten oder haben unterschrieben, auch wenn ihre Unterschrift natürlich nicht gültig ist. Dies unterstreicht die Wichtigkeit des Anliegens. Denn während immer weniger Schweizer abstimmen gehen und die Wahlbeteiligung sinkt, werden an der Politik interessierte Menschen von politischer Partizipation ausgeschlossen. Deshalb haben die Second@s Plus Luzern als Direktbetroffene die Initiative lanciert. Unterstützt wurde sie von SP, Grünen, Juso, Jungen Grünen und den Gewerkschaften. Das Initiativkomitee bedankt sich bei allen, die zum Sammelerfolg beigetragen haben!